Andere Tage 1

Ein Austausch und Gespräch mit Studierenden des Slawischen Seminars war für mich sehr spannend. Es hat mich unter anderem angeregt, den Text, von dem im Interview die Rede ist, fortzuschreiben. Hier der erste Teil. Das Foto zeigt das Haus am Litejny-Prospekt in St. Petersburg, in dem die Schriftstellerin und Philosophin Sinaida Hippius lebte. Es ist... Weiterlesen →

Zwei Welten, und aus eben dieser komme ich.

Übersetzung des Artikels von Gabriele Di Luca Un antidoto contro il risentimento, einer Nacherzählung der Buchpräsentation am 25. Mai Geschichte wird manchmal auch geschrieben, indem man zwei Bücher präsentiert. Am Samstag, 25. Mai, hat der Regen um zehn Uhr großzügig eine Pause eingelegt, damit ein Verlagsprojekt vorgestellt werden konnte, das als erster Stein eines noch... Weiterlesen →

Donatella Di Cesare: Exophobie

Übersetzung des Kommentars der Philosophin Donatella Di Cesare zur Exophobie, erschienen am 2. Dezember 2018 im Corriere della Sera. Mit freundlicher Erlaubnis der Autorin Aus der Anti-Politik entstanden: die Exophobie. Wer Sklave seiner Phobie ist, erkennt nicht seine eigenen Grenzen, sondern verlangt im Gegenteil von der gesamten Gemeinschaft Rückzug. Es wird oft von „Angst“ gesprochen,... Weiterlesen →

Abrocken unter Seinesgleichen

Es ist der Abend des Wahlsonntags, ein prachtvoller Herbsttag bildet den Abschluss und heiß herbei gesehnten Höhepunkt eines aufreibenden, großteils inhaltsfreien aber schmutzig-emotionsgeladenen Wahlkampfs. Die Wahlergebnisse sind bekannt, die ZuseherInnen gehören aber weiter an der Stange gehalten und „unterhalten“ und so schaltet der ORF zu den diversen Wahlparties der Parteien. Auch ich kann mich nicht... Weiterlesen →

Die Erde ist nicht leicht in Bozen

Gabriele Di Luca hat in seinem Editorial im heutigen Corriere dell'Alto Adige sehr treffende Worte zum Tod von Adan gefunden. Hier meine Übersetzung ins Deutsche: Beim Tod eines Menschen sagt man gemeinhin: „Sit tibi terra levis”: Möge dir die Erde leicht sein.Doch die Erde ist nicht für alle leicht, vor allem nicht für jene, die... Weiterlesen →

Try to understand. Sicilia bedda mon amour

1 Stolz weist uns der Dorfpolizist auf den neuen Hafen hin. Er ist einer der größten an der Nordküste Siziliens. Unverschämt groß für ein Dorf, in dem im Winter 5000 Menschen wohnen, im Sommer an die 30.000. Eine Betonburg, an der die Wellen des häufig stürmischen Meeres hochschäumen und abprallen. Wie alle Touristen wahrscheinlich drehen... Weiterlesen →

Von Goggeln, Goggelinnen und Damensalons

Gemeinsam mit weiteren Mitunterzeichnerinnen und Mitunterzeichnern brachte die grüne Landtagsabgeordnete Brigitte Foppa am in Tirol so vergangenheitsträchtigen 20. Februar den parteienübergreifenden Antrag im Landtag ein, einen „Saal der Volksvertreterinnen“ einzurichten, und damit „eine Ausstellung mit Erläuterungen über Frauen in der Südtiroler Politik zu konzipieren, die dafür erforderlichen Recherchen anzustellen und in einem öffentlichkeitswirksamen Raum im... Weiterlesen →

Amadou, Kaser und ich

löwenjunge / warum nur / miaut er / in seiner / wüste leoncin / perchè mai / miagola / nel suo / deserto Während eines Vortrags zu Gerhard Kofler, in dem seine Selbstübersetzungen von der lingua eletta, dem Italienischen, in seine Muttersprache, das Deutsche, Gegenstand der Untersuchung war, ging mir einiges durch den Kopf (ja,... Weiterlesen →

„Wie ein Teil unseres Lebens mit all den anderen Leben vermischt ist, so befindet sich auch ein Teil aller anderen Leben in unserem.“ (Bachtyar Ali)

Vorgestern kamen bei zwei Bombenattentaten in Istanbul 44 Menschen ums Leben. Gestern bekannten sich die Freiheitsfalken Kurdistans (TAK), eine kurdische Extremistengruppe zum Anschlag. Heute schlägt die Türkei zurück: Bei Razzien wurden an die 200 Politiker der prokurdischen Oppositionspartei, der HDP, verhaftet, zudem flog das türkische Militär Angriffe gegen 12 Stellungen der PKK im Nordirak. Zeit... Weiterlesen →

Traversando la nostra (comune) nebbia

Zeustreute Gedanken zwischen Streusalz und Autobahnlichtern über eine mögliche kulturelle Annäherung, die sich erst im Nebel zeigt und in diesem sich auch schon wieder aufzulösen scheint. L'altro ieri, dopo la presentazione di “Sassi vivi”, insieme al mio editore, ai due librai e ad alcuni habitués della libreria, eravamo una bella compagnia a sedere attorno al... Weiterlesen →

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